„Dünnes Haar hatte ich schon immer – damit konnte ich leben“, erzählt Ute Schächer. Doch irgendwann bekam sie Probleme. „Ich wusste nicht mehr, wie ich meine Geheimratsecken verbergen sollte…“
Das war kurz nach der Geburt ihres Sohnes Fynn vor fünf Jahren. „Damals färbte ich mir die Haare dunkel – und bereute es sofort: meine Kopfhaut schimmerte hell durch!“
Sie geht zum Hautarzt, lässt eine Haaranalyse machen. Diagnose: erblich bedingter, hormoneller Haarausfall. „Der Arzt sagte, da kann man nichts machen.“ Ute versucht, damit zu leben. Bs sie vor einem Jahr eine alte Bekannte trifft. „Wir hatten uns lange nicht gesehen, und sie fragte mich, ob ich krank wäre. Ich fiel aus allen Wolken. Da wusste ich, wie schlimm ich aussah.
Spezial-Behandlung fördert das Haar-Wachstum
Ute denkt an eine Haar-Transplantation und meldet sich bei einer Schönheitsklinik zum Vorgespräch an. „Der Experte sagte, dass die Verpflanzung bei mir in zwei Schritten gemacht werden müsste – und rund 12 000 Euro kosten würde. Die Chancen wären aber gering. Er riet mir ab.“ Der Experte empfiehlt: „Gehen Sie in eine Spezial-Klinik!“ So landet die Rheinländerin in den „Harklinikken“ in Düsseldorf. Große Hoffnung hegt sie nicht. Britta Richter, Leiterin der Harklinik, fragt im Gespräch na Utes Ernährung, ihrem Hormonhaushalt, untersucht auch ihre Kopfhaut mit einer Lupenlampe. „Die Kopfhaut ist gesund, der Haarausfall über den gesamten Kopf verteilt“, stellt sie fest. Eine Haaranalyse ergibt, dass vor allem Zink und spezielle Aminosäuren fehlen. „Durch die Aminosäuren werden die Haarwurzeln aufgebaut – vergleichbar mit einem Muskel im Körper, der trainiert wird und dadurch wächst,“ erklärt Britta Richter. Ute bekommt eine spezielle Tinktur und ein dazu passendes Shampoo. „Seitdem trage ich abends die Tinktur auf und lasse sie über Nacht einwirken. Morgens wasche ich die Haare, style sie anschließend mit einem Gel auf pflanzlicher Basis.“ Gleichzeitig soll Ute bei der Ernährung besonders auf gesunde Lebensmittel achten.
Nach zwei Monaten spürte sie erste Erfolge
„Ich führ mir durchs Haar, spürte die ersten Stoppeln! Erst dachte ich: Das bildest du dir ein. Aber meine Haare wuchsen!“ Jetzt hat Ute wieder richtig viele Haare. „Ich fühle mich viel entspannter. Und lasse mich sogar wieder fotografieren. Auf meine Haare bin ich stolz!“