Haarpflege

Splissig, strähnig, matt? Einfache Rezepte für einen SCHÖNEN; GLÄNZENDEN Schopf

Widerspenstig, splissig, ausgeblichen und glanzlos – gerade jetzt im Herbst wachsen vielen Frauen ihre Haarprobleme regelrecht über den Kopf. Denn die Sommersaison mit UV-Strahlen, Salzwasser und Styling-Sünden hat auf den Häuptern für ein paar Verwirrungen gesorgt. Zum Glück lassen sich die Haare mit ein wenig Fürsorge schnell wieder schön bis in die Spitzen pflegen. Die besten SOS-Strategien für einen gesunden und glänzenden Schopf:

Splissig und brüchig?

Das braucht trockenes Haar: ganz viel Feuchtigkeit! Und zwar in Form einer Spülung oder Kur nach jedem Waschgang. Joghurt-Extrakt oder Mandelöl füllen die Feuchtigkeitsdepots schnell wieder auf. „Die Pflege aber besser nur in die Haarlängen geben“, rät Britta Richter von Hårklinikken in Düsseldorf. „Und die Haare danach nicht heiß, sondern nur lauwarm ausspülen.“ Noch wichtig: alles vermeiden, was die Haare zusätzlich stresst – heißer Föhn, Glätteeisen, Lockenstab.

Matt und stumpf?

Das braucht glanzloses Haar: zum Stylen eine Bürste mit abgerundeten Naturborsten benutzen. Helle Strähnchen setzen gezielte Glanzspots, sehen natürlich und jungendlich aus. Nur für gesundes Haar! Glanz-Geheimtipp: vor dem Duschen eine Kur auftragen, in der feuchtwarmen Luft einwirken lassen und mit kaltem grünem Tee ausspülen.

Strähnig oder platt?

Das braucht überpflegtes Haar: eine kräftige Reinigung! Abhilfe schaffen Peeling-Shampoos. Sie befreien von Pflegerückständen, waschen mattierenden Kalk und Chlor weg. „eine zusätzliche Kopfhautmassage kurbelt dann die Zellerneuerung an“, sagt Britta Richter.

Krisselig und nicht zu bändigen?

Das brauchen strapazierte Locken: Um den Wildwuchs zu zähmen, eignen sich Produkte mit Aloe vera und Weizenproteinen. Sie geben der Lockenpracht wieder Struktur. „Oder Sie streichen sich einfach, nachdem Sie Ihr Gesicht mit der Tagespflege eingecremt haben, mit den Händen über die Haare“, empfiehlt Britta Richter.

Überreizt und schuppig?

Das braucht gestresstes Haar: Meist ist die Kopfhaut zu trocken, reagiert mit Juckreiz. Lindernd wirken Shampoos mit Mandelöl oder entzündungshemmender Linolsäure. Bei Schuppen vertreiben zinkhaltige Shampoos die Übeltäter.

Verblichen oder farblos?

Das braucht ausgeblichenes Haar: Praktisch sind Pflege- und Stylingprodukte, die zusätzlich Farbpigmente enthalten und sich wie ein feiner Film um das Haar legen. Sie frischen den Farbton schonend auf. Allerdings nur bis zur nächsten Wäsche. Auch eine Tönung im Naturton peppt die Haare wieder auf. Sie sollte aber nur bei gesundem Haar angewandt werden und keine toxischen Stoffe enthalten.