Hilfe bei Haarproblemen

Kahle Stellen, dünnes Haar, Juckreiz und Schuppen: Wenn Hausrezepte und medizinische Mittel versagen, können Spezialisten der neuen, naturheilkundlich orientierten Haarkiniken helfen.

In Deutschland gibt es vier dieser „Hårklinikken“ nach dänischem Vorbild. Experten bieten Haar- und Kopfhautanalysen an und entwickeln Behandlungspläne. Diese umfassen individuell angemischte Extrakte und schließen Ernährungstipps ein.

„Wir untersuchen die Kopfhaut mit einem elektronischen Mikroskop. Oft führen Störungen wie ein saurer pH-Wert, Vernarbungen oder schlechte Durchblutung dazu, dass aus der Wurzel nur feine oder keine Haare wachsen“, so Therapeutin Britta Richter.

„Zudem berücksichtigen wir Blutwerte, Medikamentenverbrauch, Lebens- und Essgewohnheiten.“ Jeder Klient erhält einen Extrakt, hergestellt in klinikeigenen Labors. Das Mittel wird zu Hause abends einmassiert, morgens ausgewaschen. Basis für die Rezepte sind rund 200 Heilpflanzen und Öle. Nach vier Monaten steht der erste Kontroll-Termin an. „Denn erst dann sieht man, ob neues oder kräftigeres Haar aus ehemals geschädigten Wurzeln sprießt“, sagt Britta Richter. In 80 Prozent der Fälle kann sich das Ergebnis sehen lassen. Kosten: Analyse gratis, Basistherapie mit Extrakt und Shampoo 168 Euro, Kontrolle 49 Euro. Kasse bezahlt nicht. Infos:www.haarlinikken.de