Frauen und Männer erleben das Problem Haarausfall ganz unterschiedlich. Es wird anders gewertet und wahrgenommen. Psychosomatische Erkrankungen sind nicht selten bei Frauen und werden hervorgerufen durch die Belastung des Haarausfalls. Der Zusammenhang Haare und Gesundheit bzw. Krankheit ist für Frauen ein großes Thema und Frauen sind zu diesem Thema meist besser informiert, denn Stress, Krankheiten, Operationen kombiniert mit Medikamenten und bestimmte Formen der ungesunden Ernährung führen eindeutig zur Verschlechterung der Haarqualität und somit häufig in Folge zu Haarausfall.
Frauen machen sich viel mehr Gedanken und sind offen für Therapieangebote und Informationen zur Behandlung der Ursache von Haarausfall. Auch hier ist eine lange Liste von Einflüssen und Umständen, die berücksichtigt werden müssen im Zusammenhang mit Haarkrankheiten:
Psyche, Alter, Chemotherapie, Hormonstörungen, Hauterkrankungen, Ekzeme auf der Kopfhaut, Schuppenflechte, Wurzelentzündungen, Schuppen. Krankheiten, die sich auch auf die Qualität und die Wachstumsgeschwindigkeit auswirken sind u.a.: Krebs, Rheuma, Leberkrankheiten, Hormonkrankheiten, Autoimmunerkrankungen, Hauterkrankungen, Mangelkrankheiten, Magersucht, Bulimie, Stoffwechselkrankheiten, um nur die Häufigsten zu nennen.
Viele Frauen reagieren mit unterschiedlichen Stimmungslagen auf die veränderte Haarsituation oder den langanhaltenden Haarausfall; Depression, Verzweiflung, Stress, fehlende Lebensfreude, mangelndes Selbstwertgefühl, Antriebslosigkeit, Einsamkeit, Gefühl der Hilflosigkeit gegenüber einem Problem, Selbstmitleid, lang andauernde Verlustängste sind häufig die Folge des Problems.
Unumstritten sind die Haare bei Frauen ein Spiegel der Seele.